Um 9 standen wir auf und verließen ca 1 stunde später den Campingplatz in Zell am See. Leider hatte es in der Nacht wieder zu regnen angefangen und somit war unser Zelt mal wieder patschnass außen. Aber der Wetterbericht für die nächsten Tage schaut gut aus, weshalb es sicher einige Zeit hat, trocken zu werden.
Im Nu waren wir auf der Hochalpenstraße, und nach einer Mautgebühr von 28 Euro ging es auch schon bergauf. Jakobs Pöscho stieß hier sichtlich an seine Grenzen, innerhalb kurzer Zeit lief er sehr heiß, weshalb wir einige längere Pausen einlegten. Das Wetter war leider sehr wechselhaft, wenn die Sonne hervorkam, war es mit Pulli angenehm, wenn es gerade bewölkt war, sanken die Temperaturen auf ca 10 Grad, und es war richtig huschi.
Wir machten ein paar Mal Rast, unter anderem bei der Fuscher Lacke und der Edelweiß Spitze. Zu Mittag kehrten wir nahe dem Skigebiet, das von Heiligenblut hinaufführt, beim Schnitzlwirt ein.
Danach gings über einen Kreisverkehr (ja - auch sowas gibts auf der Hochalpenstraße) zur Franz-Josefs-Höhe, wo wir uns etwas länger aufhielten. Hier waren nicht nur die Aussicht auf den Großglockner und auf die Pasterze sehr beeindruckend, sondern auch die zahlreichen Murmeltiere und die wunderschönen Edelweiß. Nach 1,5 Stunden gings weiter nach Heiligenblut. Dort entschlossen wir uns heute gleich direkt zum Klopeiner See zu fahren, da wir irgendwie keine Lust mehr hatten, andauernd das Zelt auf und gleich wieder ab zu bauen.
In Klopein angekommen versuchten wir unser Camping-Glück zuerst am Nordufer-Campingplatz. Dort gab es aber wegen des guten Wetters nur noch Restplätze für kleine Zelte ohne Auto - nichts für uns! Wir fuhren weiter zum Südufer (näher zum berühmt-berüchtigten 15er-Strand) und bekamen den vorletzten Stellplatz. Perfekt, da dieser Campingplatz viel schöner als der andere ist und der See auch gleich zum "Greifen" nahe ist.
Nach erfolgreichen Zeltaufbau und gutem Abendessen, gingen wir entlang der Südsee-Promenade nach Klopein, wo gerade ein Markt stattfindet. Wir bummelten etwas herum und wurden bei einem Sonnenbrillenstand fündig - eine Wayfarer für Isi und zwei für Jakob. Danach gingen wir zurück zum Campingplatz, wo wir noch kurz am Ufer saßen und jetzt im gemütlichen Zelt sitzen und uns ausruhen.
Morgen ist dann, sofern das Wetter passt, Schwimmen angesagt. Alternativprogramm: Klagenfurt.
Bis morgen! Isi und Jakob.
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